Eine Person in weißem Laborkittel und mit Stethoskop tippt auf der Tastatur eines Laptops. Ein blauer Stift liegt neben dem Laptop auf dem Tisch. Der Hintergrund ist verschwommen und vermittelt den Eindruck einer Klinik- oder Büroumgebung.

„Speckle tracking” in der Echokardiographie

Ultraschalluntersuchungen finden in der Diagnostik Anwendung bei unterschiedlichsten Erkrankungen. Sie sind sehr patientenschonend, da sie nicht invasiv sind. Das Prinzip basiert auf Ultraschallwellen, die vom Ultraschallkopf (Sonde) aus durch den Körper wandern. Die Schallwellen werden von den verschiedenen Geweben (Knochen, Muskeln, Organe…) unterschiedlich stark oder gar nicht zurückgeworfen, wobei die Sonde auch als Empfänger dient. Im Ultraschallbild wird dies in verschiedenen Graustufen sichtbar. Die Technik verbessert sich laufend, sodass dadurch verblüffend genaue Bilder entstehen. Trotzdem erfordert die Ultraschalluntersuchung vor allem eines: einen Experten, der sich ganz genau in seinem Fachgebiet auskennt und die Ultraschallbilder präzise deuten kann.

Dr. med. Bernd Thöming, Facharzt für Innere Medizin mit Pneumologie und Kardiologie, ist Chefarzt der Medizinischen Klinik Il und Ärztlicher Direktor im Ketteler Krankenhaus.

Veröffentlicht am: 15. Februar 2025

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